La Palma

La Palma, "La Isla Bonita" (die schöne Insel) oder "La Isla Verde" (die grüne Insel), wie sie von den Einheimischen auch genannt wird, ist die fünftgrösste der Gruppe. Der "Roque de los Muchachos" ist mit 2426m der höchste Punkt der Insel und kann bequem mit dem eigenen Fahrzeug erreicht werden. Im Süden von La Palma ist letztmals 1971 ein Vulkan auf diesen Inseln ausgebrochen. Bei diesem Ausbruch wurde sehr  viel Land und viele Häuser verschüttet.  Die betroffenen armen Bauern wurden vom Staat nicht entschädigt, weil es als Naturgewalt taxiert wurde. Anderseits vergrösserte sich die Insel durch die ins Meer geflossene Lava um mehr als zwei Kilometer. Das dadurch neu gewonnene Land wurde von der Regierung nicht etwa den Geschädigten zugesprochen, sondern zu sehr guten Preisen den hiesigen Grossgrundbesitzern verkauft. Bekannt sind die schwarzen Strände von Los Cancajos, Puerto Naos und Tazacorte sowie der Wald von Los Tilos im Norden. Dieser Wald ist ein Biosphären-Reservat der UNESCO, eine Wanderung in diesem Naturparadies ist empfehlenswert. Einen Besuch wert ist auch die Caldera, der weltgrösste Erosionskrater mit 9 km Durchmesser und 1700 Metern Tiefe. 

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Auf der Insel gibt es viele und sehr grosse Plantagen auf denen Bananen, Tabak, Avocados und Wein angebaut werden. Bananen werden pro Jahr ca. 200'000 Tonnen produziert welche nach dem Festland und zu den Balearen verschifft werden. Vom Tabak werden  Puros gefertigt, diese Zigarren sollen den kubanischen ebenbürtig sein.

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Bekannt ist La Palma auch wegen seinem Observatorium auf dem Roque Muchachos,

IMG_2362         ..... sowie auch durch seinen üppigen Regenwald " Los Tilos" im Norden der Insel.

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